USA: Gefälschter Schmuck beschlagnahmt
Gefälschter Schmuck beschlagnahmt
Beamte der U.S. Customs and Border Protection (CBP) konfiszierten Ende April in Raum Cincinnati, Ohio, rund 9.400 gefälschte Designer-Schmuckstücke. Die aus China stammende Sendung war für einen Empfänger im US-Bundesstaat Texas bestimmt und den Beamten bereits Ende März aufgefallen.
Der Schmuck trug die Markenzeichen bekannter Luxuswarenhersteller wie etwa Tiffany, Cartier, Bulgari, Chanel und Rolex. Den Wert entsprechender Originalwaren beziffern die Behörden auf rund 4,2 Millionen US-Dollar (rund 3,5 Millionen Euro); die Sendung mit den Tausenden Plagiaten hatten die Fälscher hingegen nur mit einem Wert von rund 120 US-Dollar (rund 100 Euro) deklariert. Die Fälschungen der vermeintlichen Luxusartikel waren in einem Karton vermischt mit unmarkierten generischen Schmuckstücken. Die Zollbeamten gaben die auffälligen Waren zur weiteren Inspektion an Experten des CBP Centers of Excellence and Expertise (CEE), wo ein Importspezialist die Waren als Fälschungen identifizierte.
„Der Diebstahl von geistigem Eigentum schadet der US-Wirtschaft und bedroht die Sicherheit, Gesundheit und den Schutz der amerikanischen Bevölkerung“, so Richard Gillespie, Cincinnati Port Director. Im Fiskaljahr 2019 waren rund 15 Prozent der von der CBP aufgegriffenen Waren Uhren oder Schmuck, so die Behördeninformation. Mit der Kampagne „Fake Goods, Real Dangers“ hat die CBP hat eine Initiative ins Leben gerufen, um Konsumenten für die Risiken von Produkt- und Markenpiraterie zu sensibilisieren.
Quelle:
CBP
Artikel in Kooperation mit dem Anti-Piracy Analyst, Ausgabe Mai 2021